I. Korrigieren Sie die Fehler: 1. Er hätte jetzt kommen können, aber vor einer Stunde war er noch beschäftigt....

Deutsch Grammatik Konjunktiv Fehlerkorrektur Bedauern irreale Wünsche Realität Vergangenheit Sprachübung Verbformen
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I. Korrigieren Sie die Fehler: 1. Er hätte jetzt kommen können, aber vor einer Stunde war er noch beschäftigt. 2. Mit etwas mehr Geduld hätten wir die Sache jetzt erledigt. 3. Würde doch unsere Katze vor einer Woche nicht fortlaufen! 4. Am kommenden Sonntag hätten wir vielleicht eine Bootsfahrt unternehmen können. 5. Hätte ich doch morgen meinen Vater getroffen! 6. Wir wären uns beinahe verspätet. - VI. Beschreiben Sie die Realität, die aus den folgenden Sätzen spricht: 1. Wenn er doch damals mitgekommen wäre! 2. Hätte man doch den Verletzten sofort in die Klinik gebracht! 3. Hätte ich damals an dieser Arbeit teilnehmen können! 4. Wäre die Prüfung doch nicht verschoben worden! 5. Hätten wir doch wenigstens bei der Rückfahrt keinen Umweg machen müssen!

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задан 22 дня назад

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I. Fehlerkorrektur:

  1. Er hätte jetzt kommen können, aber vor einer Stunde war er noch beschäftigt.

    • Satz ist korrekt. Kein Fehler vorhanden.
  2. Mit etwas mehr Geduld hätten wir die Sache jetzt erledigt.

    • Satz ist korrekt. Kein Fehler vorhanden.
  3. Würde doch unsere Katze vor einer Woche nicht fortlaufen!

    • Korrektur: Wäre doch unsere Katze vor einer Woche nicht fortgelaufen!
      Erklärungen: Bei vergangenen irrealen Wünschen oder Bedauern verwendet man den Konjunktiv II der Vergangenheit (z. B. wäre . nicht fortgelaufen). Der Konjunktiv II Präsens (würde . nicht fortlaufen) wäre hier unpassend, da er die Gegenwart oder nahe Zukunft betrifft.
  4. Am kommenden Sonntag hätten wir vielleicht eine Bootsfahrt unternehmen können.

    • Satz ist korrekt. Kein Fehler vorhanden.
  5. Hätte ich doch morgen meinen Vater getroffen!

    • Korrektur: Würde ich doch morgen meinen Vater treffen!
      Erklärungen: Der Satz bezieht sich auf die Zukunft (morgen). Um einen Wunsch oder eine hypothetische Situation in der Zukunft auszudrücken, verwendet man den Konjunktiv II Präsens (z. B. würde . treffen). Der Konjunktiv II Vergangenheit (hätte . getroffen) wäre falsch, da er auf die Vergangenheit verweist.
  6. Wir wären uns beinahe verspätet.

    • Satz ist korrekt. Kein Fehler vorhanden.

VI. Beschreibung der Realität:

Die Sätze drücken meist Bedauern oder irreale Situationen aus und zeigen, dass die Realität anders aussieht. Die Realität wird durch das Fehlen einer bestimmten Handlung oder durch unerwünschte Ereignisse beschrieben.

  1. Wenn er doch damals mitgekommen wäre!

    • Realität: Er ist damals nicht mitgekommen. Der Sprecher bedauert, dass er nicht dabei war.
  2. Hätte man doch den Verletzten sofort in die Klinik gebracht!

    • Realität: Der Verletzte wurde nicht sofort in die Klinik gebracht. Es wird bedauert, dass dies nicht geschehen ist, möglicherweise mit negativen Folgen.
  3. Hätte ich damals an dieser Arbeit teilnehmen können!

    • Realität: Der Sprecher konnte damals nicht an der Arbeit teilnehmen. Es wird bedauert, dass die Möglichkeit fehlte.
  4. Wäre die Prüfung doch nicht verschoben worden!

    • Realität: Die Prüfung wurde verschoben, und der Sprecher bedauert dies. Es wird ausgedrückt, dass eine Verschiebung unerwünscht war.
  5. Hätten wir doch wenigstens bei der Rückfahrt keinen Umweg machen müssen!

    • Realität: Bei der Rückfahrt musste ein Umweg gemacht werden. Der Sprecher wünscht sich, dass dieser Umweg nicht nötig gewesen wäre.

Zusammenfassung:

Die Sätze in Aufgabe VI drücken vergangene irreale Wünsche oder Bedauern aus, die sich auf nicht erfüllte Ereignisse beziehen. Diese Konstruktionen verwenden den Konjunktiv II der Vergangenheit (z. B. wäre . gewesen, hätte . können). Die Realität, die sich daraus ergibt, ist immer die gegenteilige Situation: Das Gewünschte oder Bedauerte hat nicht stattgefunden.

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ответил 21 день назад
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I. Korrigieren Sie die Fehler:

  1. Er hätte jetzt kommen können, aber vor einer Stunde war er noch beschäftigt.
    Korrektur: "Er hätte jetzt kommen können, aber vor einer Stunde war er noch beschäftigt." (Dieser Satz ist grammatikalisch korrekt und benötigt keine Korrektur.)

  2. Mit etwas mehr Geduld hätten wir die Sache jetzt erledigt.
    Korrektur: "Mit etwas mehr Geduld hätten wir die Sache erledigen können." (Hier sollte "erledigen können" verwendet werden, um den Konditionalsatz korrekt zu formulieren.)

  3. Würde doch unsere Katze vor einer Woche nicht fortlaufen!
    Korrektur: "Wäre doch unsere Katze vor einer Woche nicht fortgelaufen!" (Der Konjunktiv II von "fortlaufen" ist "fortgelaufen", und es sollte "wäre" statt "würde" verwendet werden, um den irrealis auszudrücken.)

  4. Am kommenden Sonntag hätten wir vielleicht eine Bootsfahrt unternehmen können.
    Korrektur: "Am kommenden Sonntag könnten wir vielleicht eine Bootsfahrt unternehmen." (Hier wird der Konjunktiv II nicht benötigt, da es sich um eine zukünftige Möglichkeit handelt.)

  5. Hätte ich doch morgen meinen Vater getroffen!
    Korrektur: "Hätte ich doch meinen Vater morgen getroffen!" (Hier ist die Zeitstellung falsch; es sollte im Perfekt stehen, um den Wunsch auszudrücken.)

  6. Wir wären uns beinahe verspätet.
    Korrektur: "Wir wären uns beinahe verspätet gewesen." (Um den Zustand in der Vergangenheit zu beschreiben, sollte "gewesen" hinzugefügt werden.)

II. Beschreiben Sie die Realität, die aus den folgenden Sätzen spricht:

  1. Wenn er doch damals mitgekommen wäre!
    Realität: Diese Aussage drückt Bedauern über eine verpasste Gelegenheit aus. Der Sprecher glaubt, dass die Situation anders verlaufen wäre, wenn die Person damals mitgekommen wäre; dies impliziert, dass die Entscheidung, nicht mitzukommen, negative Konsequenzen hatte.

  2. Hätte man doch den Verletzten sofort in die Klinik gebracht!
    Realität: Hier wird bedauert, dass der Verletzte nicht sofort in die Klinik gebracht wurde. Der Sprecher macht deutlich, dass diese Entscheidung möglicherweise zu einer Verschlechterung der Situation des Verletzten geführt hat.

  3. Hätte ich damals an dieser Arbeit teilnehmen können!
    Realität: Diese Aussage spiegelte den Wunsch wider, in der Vergangenheit eine bestimmte Gelegenheit wahrgenommen zu haben. Der Sprecher bedauert, dass er nicht teilnehmen konnte, was darauf hindeutet, dass dies eine wertvolle Erfahrung gewesen wäre.

  4. Wäre die Prüfung doch nicht verschoben worden!
    Realität: Der Sprecher drückt den Wunsch aus, dass die Prüfung nicht verschoben worden wäre. Dies könnte auf Frustration oder Unannehmlichkeiten hinweisen, die durch die Verschiebung entstanden sind.

  5. Hätten wir doch wenigstens bei der Rückfahrt keinen Umweg machen müssen!
    Realität: Diese Aussage drückt den Unmut über die gemachte Umwegfahrt aus. Der Sprecher wünscht sich, dass die Rückfahrt direkt verlaufen wäre, was möglicherweise Zeit und Mühe gespart hätte.

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ответил 21 день назад

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